Dobrindts Rundumschlag gegen Drohnenflüge

Bernd Schreiner, Drohnenbeauftragter der Piratenpartei Deutschland:

»Dobrindts Rundumschlag gegen den Betrieb von Drohnen ist getrieben von einer Regelungswut, deren Folgen für die Innovationskraft im professionellen Anwendungsumfeld, aber ebenso als reines Spielzeug für die Bürger kaum absehbar ist. Erkennbar ist aber, dass jede Eigenverantwortung für den Betrieb, für Kontrolle, Überwachung und Genehmigung gestrichen wurde. Doch genau diese Eigenverantwortung der Anwender ist es, die in vielen Bereichen unseres Lebens ebenso gefordert wird.
So sind wir strikt dagegen, dass jede Spielzeugdrohne erst nach Kennzeichnung und Aufstiegsgenehmigung fliegen darf, dies wäre wie ein Führerschein, Einzelfahrtgenehmigung und KFZ Kennzeichen für Modellautos!
Was wir brauchen ist ein klarer und umfassender gesetzlichen Schutz der Privatsphäre für die digitalen, persönlichen Daten wie sie auch bei innovative Anwendung wie den Quadrokoptern anfallen.
Aber auch umgekehrt, wie das generelle Betriebsverbot von Drohnen beispielsweise über den Einsatzorten der Polizei stellen ein Unding dar! So pauschal mediale Berichterstattung mit modernen Kameradrohnen pauschal auszuschließen zeigt wie wenig durchdacht, aber gefährlich Dobrindts Ansatz ist!«


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